Der
Wein ist ein altes Kulturgut der Menschheit mit einer über 2000 jährigen
Geschichte. In allen Gegenden, in denen Wein getrunken wird, gibt es auch Rezepte,
die Wein als Medizin verwenden. In Apotheken des Mittelalters war Wein eine Selbstverständlichkeit.
Wein als Lebenselixier hat auch heute seine Gültigkeit.
Unter dem Begriff "French Paradox" ist in der Medizin seit langem
bekannt, dass ein mediterraner Lebenswandel, der Wein zum Essen beinhaltet,
einer Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems vorbeugt. Außerdem zeigt
der Wein eine verdauungsfördernde Wirkung. Weintrinker sind in der Regel
keine dicken Menschen. Ein "Weinbauch" ist eher unwahrscheinlich.
Und dies gilt nicht nur für Rotwein, sondern auch für Weißwein.
Neben der Wirkung für den Kreislauf, zeichnet sich Weißwein in seiner
Wirkung gegen freie Radikale im Blut aus. Ihnen sagt man eine Funktion bei der
Entstehung von Krebs nach. Man sieht, dass der tägliche Wein, zum Essen,
nicht nur schmeckt, sondern auch gut bekommt. Nicht umsonst verabreichte Prof.
Sauerbruch an der Berliner Charité all seinen Patienten, ob 1. oder 2.
Klasse, nach einer Operation ein Glas Sekt. Dies stärkte den Organismus
und weckte die Lebensgeister.
Wer mehr zu diesem Thema wissen möchte, dem empfehlen wir:
"Heilen und vorbeugen mit WEIN"
von Dr. Franz-Anselm Graf von Ingelheim und Ingo Swoboda, FalkenTaschenbuch
ISBN 3 635 60311 2
oder
"Täglich WEIN"
Gesünder leben mit Wein und mediterraner Ernährung, von Nicolai Worm,
Hallwag-Verlag
ISBN 3-444-10472-3
Bitte beachten Sie in diesem Buch besonders Kapitel 2: "Abstinenzler leben
gefährlicher"